September 2019 - freedom for dolphins and whales

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September 2019

Fangen & Schlachten > Taiji Treibjagden
30.09.2019
Taiji, Treibjagdsaison 2019/2020

Update Taiji, Japan, den 30. September 2019

Nachdem die Delfinmörder in den letzten Tagen erfolglos in den Hafen von Taiji zurück kehrten, sollte sich das verlassen des Hafens von Taiji gegen 5:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr MESZ/CEST) heute für die Delfinmörder lohnen.
Drei Stunden nachdem die Treibjagdboote den Hafen verlassen hatten, meldeten die Dolphin Project Cove Monitore, dass die Delfinmörder Delfine gefunden haben. Zwei unterschiedliche Delfinfamilien wurden in ungefähr fünf Kilometer Entfernung auf die Bucht zugetrieben. Nach etwa einer Stunde gelang es einer der beiden Delfinfamilien den Delfinjägern zu entkommen. Nachdem die andere Delfinfamilie vier Stunden hart um ihre Freiheit gekämpft hatten, entschieden die fustrierten Delfinmörder sie auf dem offenen Meer mit Netzen einzuschließen. Kurz darauf kamen einige kleine Motorboote mit Delfintrainern um die Delfine auf Tauglichkeit für die Gefangenschaft zu untersuchen.
Alle sieben Rundkopfdelfine wurden in Delfintragen gepackt und die Vorderseiten mit Planen abgedeckt. Die sieben Rundkopfdelfine verließen die Netze Richtung Moriura Bay. Auf dem Weg dahin hielten die kleinen Motorboote kurz an um einen Rundkopfdelfin an ein anderes kleines Motorboot zu übergeben, welches dann in die berüchtigte Bucht fuhr. Die verbliebenen sechs Rundkopfdelfine wurden nach Süden gebracht um in die Meeresgehege gesetzt zu werden. Ein Rundkopfdelfin überlebte das Fangen nicht, während die sechs anderen ein Leben in Gefangenschaft erwartet.




Update Taiji, Japan, den 16-18. September 2019

16. September
In Taiji kennen die Delfinmörder kein Mitleid oder Mitgefühl mit ihrer Einnahmequelle den Delfinen und so machten sie sich um 5:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MESZ/CEST) auf um dies ein weiteres Mal zu bestätigen. Welches Bild sich den Cove Monitoren vor Ort heute noch zeigen sollte, wussten sie nicht als die Delfinmörder mit ihren Treibjagdbooten den Hafen von Taiji verließen.
Nur zwei Stunden später konnten die Aktivisten im Süden eine Treibformation sehen. Die Delfinfamilie kämpfte hart, denn die Delfinmörder blieben zunächst weit draußen auf dem Meer. Gegen 10:30 Uhr Ortszeit (3:30 Uhr MESZ/CEST), knapp drei Stunden später wurde allerdings das Schicksal der großen Kurzflossen Grindwalfamilie, als diese endgültig in die berüchtigte Bucht getrieben wurde, besiegelt. Die Kurzflossen Grindwale, waren aufgeregt und außer Atem. Sie streckten ihre Köpfe über die Wasseroberfläche, um sich umzuschauen und suchten nach einem Ausweg. Plötzlich begannen die vier größten Grindwale der Familie auf den Strand zu zuschwimmen um sich dort selber zu stranden. Innerhalb weniger Minuten folgten die mehr als 50 anderen Mitglieder der Familie und sprangen teilweise auf die Felsen. Die Delfinmörder waren nicht darauf vorbereitet und versuchten mit ihren kleinen Motorbooten die Familienmitlgieder in tieferes Wasser zu drücken. Viele Mitglieder der Kurzflossen Grindwalfamilie wurden überfahren, einige verfingen sich in Netzen und das eben noch klare Wasser der Bucht, färbte sich innerhalb von Sekunden in einem rostigen Rotton vom Blut der verletzten Grindwale. Die Delfinmörder ließen die Kurzflossen Grindwale, unter ihnen viele Verletzte und einige leblos auf dem Rücken schwimmende, in der Bucht zurück. Ein jungendlicher Kurzflossen Grindwal schwamm in kleinen Kreisen in einer Ecke eines Netzes, er tauchte in schneller Folge auf und wieder unter. Wahrscheinlich war er durch Erschöpfung und Verletzungen zu schwach, um zu seiner Familie in der gegenüberliegenden Ecke zu schwimmen. Die Delfinmörder ließen sie über Nacht in der Bucht. Am nächsten Morgen wird der Auswahlprozess beginnen. Dies war die brutalste Treibjagd, welche Aktivisten jemals in Taiji gesehen haben.
Delfin beim Sonnenuntergang
17. September
Um 5:20 Uhr Ortszeit (22:20 Uhr MESZ/CEST) begaben sich die Delfinmörder und -trainer zusammen in die Bucht um mit dem Auswahlprozess zu beginnen. Die Bucht war noch immer rot gefärbt und die Kurzflossen Grindwalfamilie knuddelt sich, am Eingang zur Bucht, eng aneinander. Nachdem die Delfinmörder und -trainer ihre Mittagspause gemacht hatten, kamen sie zum zweiten Mal an diesem Tag in die Bucht zurück. Zwei weitere Kurzflossen Grindwale waren inzwischen an den Verletzungen der letzten beiden Tage gestorben. An diesem Tag wurden vier Kurzflossen Grindwale in einem brutalen Prozess für immer von ihrer Familie getrennt und für ein Leben in Gefangenschaft bestimmt. Siebzehn weitere Familienmitglieder wurden grausam abgeschlachtet um als Fleisch in Supermärkten zu Enden.
18. September
Starker Regen und Wind läuten den dritten Tag des Horrors für die Kurzflossen Grindwale ein. Gleichzeitig halten sie die Delfinmörder davon ab, neue Opfer auf dem offenen Meer zu suchen. Den übrig gebliebenen Kurzflossen Grindwalen in der berüchtigten Bucht hilft dies allerdings nicht mehr. Delfinmörder und -trainer arbeiten auch an diesem Tag wieder Hand in Hand und entscheiden gemeinsam über Gefangenschaft oder Tod. Heute wurden zwei weitere Kurzflossen Grindwale für ein Leben in Gefangenschaft ausgewählt und zwölf weitere abgeschlachtet. Nachdem die Delfinmörder eine Pause gemacht haben, kamen sie zurück in die Bucht um die verbliebenen 30 Kurzflossen Grindwale frei zu lassen. Drei Tage Horror in der Bucht, ohne Verpflegung und Flüssigkeit, haben ihre Spuren hinterlassen. Viele der Kurzflossen Grindwale haben nicht mehr die Kraft, bei diesem rauen Wetter zurück aufs Meer zu schwimmen und treiben auf die Felsen. Die Delfinmörder brachten sechs dieser Kurzflossen Grindwale in Tragen raus aufs Meer, um sie dort abzuladen. Ohne ihre älteren Erwachsenen Familienmitglieder und so geschwächt haben sie keine Überlebenschance. Da sie draußen auf dem Meer sterben werden, zählen sie nicht zur Fangquote.




Update Taiji, Japan, den 10/11. September 2019

10. September
Die Delfinmörder verließen um 5:20 Uhr Ortszeit (22:20 MESZ/CEST) auch heute wieder den Hafen von Taiji um Delfine zu jagen. Knapp fünf Stunden später sahen die Dolphin Project Cove Monitore am Horizont zwei unterschiedliche Treibformation. Weitere zwei Stunden später hatten die Delfinmörder ihre Beute, eine Kurzflossen Grindwalfamilie in die berüchtigte Bucht getrieben. Diese Kurzflossen Grindwalfamilie war von der Stundenlangen Treibjagd total außer Atem. Sie werden eine letzte Nacht zusammen in der Bucht verbringen, ohne Nahrung und Flüssigkeit. Erschöpft drängten sich die Familienmitglieder eng aneinander und hielten den Kopf über Wasser um sich umzuschauen.
11. September
Die Nacht geht zu Ende und die Sonne auf, als die ersten kleinen Motorboote mit Trainern und Delfinmördern die Bucht erreichen. Nach einer Nacht ohne Nahrung und Schutz, wird sich das Schicksal der Kurzflossen Grindwale heute entscheiden. Es sollte ein langer und schwieriger Tag für die Aktivisten vor Ort werden. Sie wurden Zeugen wie ein Kurzflossen Grindwal Kindergarten dem Meer entrissen wurde. Der Auswahlprozess erfolgte schnell, nachdem die Delfintrainer sich den Delfinmördern am Ufer angeschlossen hatten.
Delfin beim Sonnenuntergang
Zunächst wurden acht Kurzflossen Grindwale für die Gefangenschaft ausgewählt, als die letzten von ihnen an den Seiten der kleinen Motorboote in Tragen hängend aus der Bucht gebracht wurden, konnten sie beobachten und hören, wie die ersten Mitglieder ihrer Familie getötet wurden. Das Gemetzel wurde wegen der Größe der Kurzflossen Grindwale in Etappen durchgeführt. Dies führte dazu, dass viele Familienmitglieder gezwungen waren, im vom Blut ihrer Angehörigen rot gefärbten Wasser zu schwimmen, als sie Zeugen wurden, wie ihre Familie nacheinander abgeschlachtet wurde. Heute wurden 15 Kurzflossen Grindwale getötet. Unter ihnen befand sich auch ein schönes und großes weibliches Familienoberhaupt. Kein Leben wurde heute verschont.




Update Taiji, Japan, den 09. September 2019

Um 5:20 Uhr Ortszeit (22:20 Uhr MESZ/CEST) verließen die Treibjagdboote der Delfinmörder den Hafen von Taiji um wieder Delfine zu jagen. Als die Dolphin Project Cove Monitore die Boote der Delfinmörder in Treibformation sahen, fehlten nur wenige Minuten bevor die Treibjagdboote bei erfolgloser Jagd normalerweise in den Hafen von Taiji zurück kehren.
Delfin beim Sonnenuntergang
Eine Familie von Rundkopfdelfinen wurden heute die Opfer der Delfinmörder. Während ein großer Teil den Delfinmördern nach stundenlanger Treibjagd entkommen konnte, hatten 14 Mitglieder dieser Familie weniger Glück. Sie wurden in die berüchtigte Bucht getrieben und dort gefangen gehalten während die Delfinmörder Mittagspause machten. Nach der Mittagspause konnten die Cove Monitore mit Schrecken beobachten, wie ein kleines Motorboot mit Höchstgeschwindkeit über die ohne hin schon traumatisierten Rundkopfdelfine fuhr.
Einer nach dem anderen wurde zur Begutachtung unter die Planen gezogen. Acht Familienmitglieder wurden für ein Leben in Gefangenschaft ausgewählt und die restlichen sechs grausam abgeschlachtet. Ein schlimmer Tag für diese Delfine, welche es verdient hätten weiter im Meer in Frieden zu schwimmen.




Update Taiji, Japan, den 05. September 2019

Etwas später als gewohnt, verliessen die Delfinmörder mit ihren Treibjagdbooten gegen 5:30 Uhr Ortszeit (22:30 MESZ/CEST) den Hafen von Taiji um Delfine zu jagen. Nur etwas mehr als zwei Stunden später konnten die Cove Monitore erneut eine Treibformation weit draußen auf dem Meer sehen.
Nach stundenlanger Treibjagd wurde erneut eine Familie Großer Tümmler in die Bucht getrieben und die Delfintrainer und -mörder arbeiten Hand in Hand um Delfine für die Gefangenschaft auszuwählen. Sie wählten sechs Große Tümmler für die Gefangenschaftsindustrie aus. Während diese in seitlich an kleinen Motorbooten hängenden Tragbahren aus der Bucht gefahren wurden, versuchten andere Familienmitglieder die Boote mit ihren gefangenen Familienmitgliedern aufzuhalten. Die Delfine in den Tragbahren zappelten und rangen nach Freiheit.
Delfin beim Sonnenuntergang
Zum dritten Mal in Folge wurden Große Tümmler Opfer der Delfinmörder und eine Delfinfamilie wurde durch die grausame Treibjagd und den Auswahlprozess traumatisiert. Ohne ihre sechs Familienmitglieder wurden die restlichen Großen Tümmler raus aufs Meer getrieben.




Update Taiji, Japan, den 04. September 2019

Bei  Sonnenaufgang um 5:15 Uhr Ortszeit (22:15 Uhr MESZ/CEST) verließen die  zwölf Treibjagdboote den Hafen von Taiji, um Jagd auf Delfine zu machen.  Drei Stunden später trieben die Treibjagdboote eine Delfinfamilie in  Richtung Taiji.
Eine große Delfinfamilie wurde unerbittlich von den Jägern und ihrem Treiblärm verfolgt. Die Delfinfamilie versuchte mehrmals zu fliehen und den Delfinmördern zu entkommen. Nach stundenlanger Verfolgung, waren sie erschöpft und die große Familie von Großen Tümmlern wurde in die berüchtigte Bucht getrieben und von Netzen eingeschlossen. In dieser Familie gab es Mütter mit Babys, welche sich eng aneinender kuschelten und auf ihr Schicksal warteten
Delfin beim Sonnenuntergang
Der Auswahlprozess dauerte mehrere Stunden und bedeutete für sieben Große Tümmler ein Leben in Gefangenschaft. Sie werden weder ihre Heimat, das Meer, noch ihre Familie jemals wieder sehen. Danach wurden die restlichen Familienmitglieder auf die gleiche grausame Art zurück aufs Meer getrieben.




Update Taiji, Japan, den 03. September 2019

Bei  Sonnenaufgang um 5:15 Uhr Ortszeit (22:15 Uhr MESZ/CEST) verließen die  zwölf Treibjagdboote den Hafen von Taiji, um Jagd auf Delfine zu machen.  Drei Stunden später trieben die Treibjagdboote eine Delfinfamilie in  Richtung Taiji.
Delfin beim Sonnenuntergang
Die Delfinfamilie schien am Anfang der Treibjagd ziemlich groß zu sein, aber nur sechs Delfine wurden in die Bucht getrieben. Vermutlich entkam der Rest den Treibjagdbooten. Die sechs Großen Tümmler, welche in die Bucht getrieben wurden, wählten die Delfintrainer für ein Leben in Gefangenschaft aus. Einige jugendliche Delfine waren in dieser Gruppe und während sie auf ihr Schicksal warteten, schwammen sie sehr nah beeinander.
Diese Delfine erlebten heute bei der Treibjagd großen Stress, vor allem als sie vom Rest ihrer Familie getrennt wurden. Am Strand hörten die Cove Monitore die Delfintrainer und -jäger beim Auswahlprozess sprechen und lachen.




Update Taiji, Japan, den 02. September 2019

Gegen 5:15 Uhr Ortszeit (22:15 Uhr MESZ/CEST) verließen die zwölf Treibjagdboote den Hafen von Taiji um Delfine zu jagen. Drei Stunden später blieben die Treibjagdboote noch immer hinter dem Horizont und damit den Blicken der Cove Monitore verborgen.
Ein schlechtes Zeichen, den um 9:47 Uhr Ortszeit (2:47 Uhr MESZ/CEST) waren die Boote in der gefürchteten Treibformation zu sehen. Nach fast vier Stunden des Suchens hatten die Delfinmörder von Taiji, ihre ersten Opfer gefunden. Die kleine Rundkopfdelfinfamilie wurde schnell in die Bucht getrieben und als die Netze sich hinter ihnen geschlossen hatten, war ihr Schicksal besiegelt.
Delfin beim Sonnenuntergang
Ein Rundkopfdelfin versuchte zu entkommen und verfing sich in einem Netz. Die Delfinmörder befreiten ihn und brachten ihn unter die Planen. Alle fünf Mitglieder der Rundkopfdelfinfamilie wurden abgeschlachtet. Die Dolphin Project Cove Monitore hörten das Schlagen ihrer Schwanzflossen im Todeskampf, als sie unter den Planen getötet wurden.


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