No Name - freedom for dolphins and whales

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No Name

Lebensgeschichten
03.06.2020

No Names Geschichte

Großer Tümmler, 6 Monate Gefangenschaft, im Duisburger Zoo, Deutschland

Mitte 1966 wurden drei weitere Große Tümmler in den Gewässern von Mexiko grausam für den Duisburger Zoo gefangen. No Name, eines der drei Delfinmädchen, wurde wie die beiden anderen weiblichen Großen Tümmler. Kleinste und Susy von ihrer Familie entführt und sollte diese nie wiedersehen.
Am 4. Juli 1966 erreichten dann die drei Großen Tümmler den Duisburger Zoo. Sie wurden in das Delfinum genannte Becken mit einer Größe von ca. 10 x 10 Metern und einer Tiefe von drei Metern eingesperrt und in diesem Becken, welches nicht im Geringsten ihren natürlichen Lebensraum nachbilden konnte, sollten sie auch sterben. Nun teilten sich nicht nur vier, sondern fünf Große Tümmler, das kleine Becken mit Namen Delfinum. Die drei Delfinweibchen wurden dringend benötigt nachdem die beiden ersten Delfinweibchen aus dem brutalen Fang im Vorjahr nur kurz die Gefangenschaft im Duisburger Zoo überlebten.
No Name überlebte die Gefangenschaft im Duisburger Zoo nur 6 Monate und starb am 6. Januar 1967 an einem starken Parasitenbefall.
Somit sah auch No Name ihre Familie und die Freiheit nie wieder. Statt im Meer ihrer Heimat mit ihrer Familie zu bleiben, wurde sie im Auftrag des Duisburger Zoos brutal gefangen und um die halbe Welt geflogen nur um im Duisburger Zoo, vier Monate nach Kleinste, als viertes Todesopfer zu sterben.
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