Morgan - freedom for dolphins and whales

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Lebensgeschichten
19.03.2016
Morgans Geschichte

Orca, 6 Jahre Gefangenschaft, im Loro Parque, Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien

Am 23. Juni 2010 wurde ein unterernährtes und geschwächtes Orcaweibchen im Alter von 3 bis 4 Jahren, allein im niederlänischen Wattenmeer gefunden. Das Delfinarium Harderwijk in den Niederlanden bekam unter der Auflage das Orcaweibchen aufzupäppeln und dann wieder auszuwildern, die Erlaubnis das Orcaweibchen einzufangen. Dieses Orcaweibchen bekam den Namen Morgan und der Kampf um ihre Freiheit begann, als es um 21 Uhr am 23. Juni 2010 in die Hände des Delfinariums fiel.

Weltweit schlossen sich Orca Experten und Organisationen, welche sich mit Delfinen und Walen und ihrem Schutz beschäftigen zur Free Morgan Foundation zusammen. Sieben niederländische Gemeinnützige Organisationen unterstützen die Free Morgan Foundation im Zusammenschluss "Orka Coalitie". Sie entwickelten einen mehrstufigen Plan für die Auswilderung Morgans und übergaben diesen am 2. November 2010 dem Delfianrium Harderwijk und präsentierten diesen der Öffentlichkeit.

Rückblickend muss man davon ausgehen, das eine Auswilderung Morgans für das Delfinarium Harderwijk und die Delfinarienindustrie wie SeaWorld, welches eine enge Kooperation mit dem Delfinarium in Harderwijk pflegt, nie in Betracht gezogen wurde. Zu Wertvoll sind ihre Gene für den von Inzucht geprägten Orca Genpool von SeaWorld. Von Anfang an, wurde Morgan dem Publikum im Delfinarium Harderwijk präsentiert, statt wie für eine Auswilderung Morgans nötig, Morgan möglichst wenig menschlichen Kontakt auszusetzen.

So war es auch nicht verwunderlich, dass die Verantwortlichen im Delfinarium Harderwijk im Dezember 2010 entschieden Morgan nicht frei zu lassen. Sie zogen den Auswilderungsplan der Free Morgan Foundation nicht in Betracht und informierten auch die Behörden nicht umfassend um sie auf ihre Seite zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt hätte es auch eine Alternative in Form einer natürlichen Meeresbucht im Delta Park Neeltje Jans in den Niederlanden gegeben, wo Morgan wesentlich natürlicher gehalten, sich ebenfalls gesundheitlich erholen und auf die Freiheit hätte vorbereitet werden können.

Proteste an die nierderländische Regierung und den verantwortlichen Staatssekretär Henk Bleker blieben ungehört. Ein regionales Abkommen von Mitgleidsstaaten ASCOBANS aus dem Jahr 1992 besagt in Punkt 4 „.. die Mitgliedsstaaten sollen darum bemüht sein, a) ein Verbot des internationalen Fangs und der Tötung von Kleinwalen dort in nationalem Recht zu verankern, wo es solche Regelungen noch nicht gibt und b) die Verpflichtung innehaben, lebend gefangene und gesunde Tiere schnellstmöglich wieder in Freiheit zu entlassen.." . Unter dieses abkommen fällt auch Morgan. Einige Mitgliedsländer wollten dies nicht anerkennen, aber der WDC setzte durch, dass der Fall Morgan am 9. Mai 2011 auf die Agenda des beratendens Ausschusses kam.

Währenddessen beantragte das Delfinarium Harderwijk den Transport von Morgan in den Loro Parque auf Teneriffa, wo weitere Orcas, welche von SeaWorld an den Loro Parque ausgeliehen und dort geparkt wurden leben. Die Regierung genehmigte den Transport. Daraufhin fand in Amsterdam am 3. August 2011 eine Anhörung vor Gericht statt um den von der niederländischen Regierung  genehmigten Transport von Morgan in den Loro Parque noch zu verhindern. Das Urteil des Richters untersagte einen Transport von Morgan in den Loro Parque auf Teneriffa. Das niederländische Minsterium für wirtschaftliche Angelegenheiten, Landwirtschaft und Innovation hatte zwar eine Entscheidung gefällt, musste aber vor Gericht zugeben, nicht das ganze Material gesichtet zu haben. Desweiteren verlangte der Richter das Morgan in ein größeres Becken mit Gesellschaft verlegt werden müsste, um sie aus dem kleinen Becken und ihrer Isolation zu befreien.

Der verantwortliche niederländische Staatssekretär Henk Bleker spricht sich in einer Mitteilung an die Presse am 11. Oktober 2011 für einen Transport Morgans in den Loro Parque auf Teneriffa aus.

In den letzten beiden Sommern, wurde Morgans Familie in Nord Norwegen in der Nähe von Vesterålen gesehen. Sie scheint sich dort regelmäßig aufzuhalten. Obwohl DNA Proben vom Delfinarium Harderwijk von Morgan für die Free Morgan Foundation verweigert wurden, konnte anhand ihrer Rufe in Harderwijk, eine 92% Übereinstimmung mit der Orca Familie in Nord Norwegen festgestellt werden. Die fehlenden Prozent erklären sich die Wissenschaftler mit dem jungen Alter von Morgan (sie kennt noch nicht alle Rufe ihrer Familie), ihrer Gefangenschaft (Morgans akkustische Möglichkeiten sind limitiert) und das die beiden nicht passenden Rufe von ihr Kontakt- oder Stressrufe sind, welche Orcas in Gefangenschaft von sich geben und deshalb in Freiheit nicht vorkommen. Die hohe Übereinstimmung wurde mit nur wenigen Unterschiedlichen Rufen erzielt. Daraus kann man schließen, das bei weiteren, unterschiedlichen Rufen die Übereinstimmung gegen 100% geht. 

Diese Ergebnisse wurden dem Delfinarium Harderwijk und den 7 Experten, welche zunächst gegen eine Auswilderung Morgans, aufgrund fehlender Informationen durch das Delfinarium Harderwijk waren und deren Namen vom Delfinarium Harderwijk vorher nicht bekannt gegeben wurden, mitgeteilt. Von den 7 Experten, änderten daraufhin 4 ihre Meinung kurz vor der Berufungsverhandung am 7. November 2011 und sahen Morgan als ideale Kandidatin für eine Auswilderung. Das Delfinarium in Harderwijk wurde vor Gericht mit Beweisen konfrontiert, dass die im Delfinarium lebenden Großen Tümmler mit Genitalherpes infiziert seien. Dies erklärt auch warum das Delfianrium Harderwijk dem Beschluss des Gerichts Morgan in ein größeres Becken mit Gesellschaft zu bringen nicht nachgekommen ist. Eine Infizierung Morgans wäre durchaus möglich und hätte verhindert das Morgan in den Loro Parque transportiert oder jemals hätte ausgewildert werden können. Das schriftliche Urteil des Gerichts wird in zwei Wochen erwartet.

Inzwischen besuchten Dr. Ingrid Visser (Neuseeländische Orca Expertin) und Jan van Twillert von der Free Morgan Foundation, vom 17.-20. November, die Gemeinde Sto im Norden Norwegens, wo Morgan auf eine Auswilderung vorbereitet werden könnte. Das Ergebnis war äußerst positiv und es konnten mehrere geeignete Buchten für eine Auswilderung indentifiziert werden.

Obwohl die Orca Gruppe im Loro Parque die problematischste Orca Gruppe weltweit darstellt, einen Trainer verletzte und den 29 jährigen Trainer Alexis Martinez am 24. Dezember 2009 bei einer Trainigseinheit tötete und selbst die Mehrheit der Wissenschaftler, welche vom Loro Parque beauftragt wurden, eine Auswilderung befürworteten, fällte das Gericht am 21. November 2011 das Urteil gegen Morgan und ihre Freiheit und für den Transport von Morgan in den Loro Parque auf Teneriffa. 

Nur acht Tage nach diesem Urteil, wurde Morgan am 29. November 2011 in den Loro Parque auf Teneriffa transportiert und dort kam sie am selben Tag um 20 Uhr an. Ohne Quarantäne wurde Morgan sofort mit den anderen Orcas zusammen geführt.

Schon am 2. Januar 2012 zeigten neue Bilder von Morgan aus dem Loro Parque, Verletzungen an ihrer Rückenfinne und das die beiden weiblichen Orcas Kohana und Skyla sie immer wieder attakieren. In der Folge tauchen immer mehr Bilder auf, welche Morgan mit Kratzwunden und anderen Verletzungen zeigen. In der Anzahl um ein vielfaches höher als in freier Natur.
Um weitere Steine in den Weg zu einer Auswilderung Morgans zu legen und den lauter werdenden Protesten entgegen zu treten, ließ der Loro Parque am 22. Juni 2012 verlauten das Morgan Taub sei und deshalb nicht ausgewildert werden könnte. Dies ist eine Geschichte, welche schon häufiger von der Delfinarienindustrie gebraucht wurde um eine Auswilderung zu verhindern.
FREE MORGAN PSA - German
Video © 2012 by Free Morgan Foundation
Obwohl Morgan mit ca. 4 Jahren noch viel zu jung ist, wird sie im Loro Parque den Angriffen des sexuell aktiven Männchens Keto ausgesetzt. Wahrscheinlich in der Hoffnung weitere Fakten, wie eine Schwangerschaft Morgans, zu schaffen welche eine Auswilderung Morgans verhindern würden.

Aber die Free Morgan Foundation und die Orka Coalitie geben nicht auf und fechten die Genehmigung, aufgrund derer Morgan in den Loro Parque transportiert wurde, an. Der neue Gerichtstermin ist auf den 1. November 2012 festgelegt worden.

Dr. Ingrid Visser bekam zwei Tage vor der Verhandlung eine schriftliche Drohung des Anwalts vom Loro Parque. Sie wurde aufgefordert ihren Bericht über den Zustand Morgans, welchen sie nach ihrem Besuch im Loro Parque angefertigt hatte, zurück zu nehmen. Allerdings ließ sie sich nicht einschüchtern und trug ihren Bericht auch vor Gericht vor. Auch dies ist ein weiterer Beweis mit welchen Mitteln die Delfinarienindustrie arbeitet.

Auch wir waren an diesem Termin vor Ort im Amsterdamer Bezirksgericht und haben der mehr als 8 stündigen Verhandlung beigewohnt. 
Bilder © 2012 by Cynthia Marin und freedom for dolphins and whales

Der WDC bietet hier eine Zusammenfassung der mehr als 8 stündigen Verhandlung in Deutsch zum download an. Sie gibt einen tollen Überblick, wie stark die Free Morgan Foundation, Dr. Ingrid Visser und Jeff Foster vor Gericht gekämpft haben. Ihre Argumente hatten Hand und Fuß und von der Gegenseite Dolphinarium Harderwijk und Loro Parque und ihren Vertretern kam nicht viel. Im Gegenteil durfte der Anwalt der Free Morgan Foundation keine Fragen direkt stellen, der Richter musste alle Fragen wiederholen und erst dann wurden sie beantwortet. Eine lächerliche Vorgehensweise, welche zeigt wie schwach bzw. gar nicht vorhanden die Argumente für ein Leben von Morgan in Gefangenschaft im Loro Parque waren. Alle Teilnehmer auf Seiten der Free Morgan Foundation hatten nach der Verhandlung ein sehr gutes Gefühl, der Richter schien auf unserer Seite zu sein.


Umso härter und unverständlicher war dann auch die Entscheidung des Gerichts bei der Urteilsverkündung am 13. Dezember 2012, Morgan soll im Loro Parque verbleiben. Als Begründung nannten die Richter u.a., dass der Loro Parque der EU Zoo Richtlinie unterliege und somit einen Forschungs- und Bildungsauftrag erfülle. Ungeachtet dass der WDC und andere Organisationen schon seit Jahren darauf hinweisen, das eben diese Richtlinien von Delfianrien nicht erfüllt werden.

Dr. Ingrid Visser kommentierte das Urteil so: "Das ist eine Farce, eine empörende Ungerechtigkeit, die sich hier auf Kosten von Morgan abspielt. Aber diese Entscheidung ist nur zusätzlicher Treibstoff für den Kampf gegen Unterhaltungs-Unternehmen, die Tiere missbrauchen, um Geld zu machen. Ich werde nicht zulassen, dass Morgans Schicksal von dieser Entscheidung besiegelt wird. Ich werde vor Gericht in Spanien für ausgleichende Gerechtigkeit kämpfen und Loro Parque für ihre seine Grausamkeit gegen Morgan zur Rechenschaft ziehen. Ihr Verhalten zeigt klar, dass sie unglücklich und gestresst ist und der Grund dafür sind die anderen Orcas, die sie angreifen und verfolgen. Morgan wird nicht von der Bildfläche verschwinden aufgrund dieser Entscheidung. Im Gegenteil: Sie ist das Paradebeispiel dafür, was im Geschäft mit gefangenen Meeressäugern alles falsch läuft.“

Trotz des Urteils geht Ende Januar 2013 der Kampf um die Freiheit Morgans weiter. Mit großzügiger finanzieller Unterstützung von Sam Simon (amerikanischer Filmproduzent, The Simpsons) legen die Orka Coalitie und die Free Morgan Foundation Berufung gegen das Urteil vom 13. Dezember 2012 ein. Sam Simon merkt dazu an: "Es ist sehr einfach. Morgan ein intelligentes, sehr soziales Tier, welches in Freiheit 100 km am Tag schwimmt, wurde von der Gefangenschaftsindustrie illegal entführt und wird nun dazu gezwungen dämliche Kunststücke in einer Badewanne zu zeigen. Sie muss zu ihrer Familie zurück gebracht werden. Dies ist Wahrscheinlich ihre letzte Möglichkeit."

Am 28. Februar 2013 gibt die Orka Coalitie auf ihrer Webseite bekannt, das sich 5 der 7 Organisationen zurück ziehen. Die beiden verbliebenen Organisationen Sea First Foundation und Dolphinmotion arbeiten aber weiter mit der Free Morgan Foundation zusammen, auch damit weiterhin Klagen vor Gericht im Fall Morgan statt finden können. 

Die Free Morgan Foundation gibt am 27. September den Termin für die Berufungsverhandlung vor dem Langericht in Den Haag bekannt. Morgans nächste Anhörung vor Gericht wird am 3. Dezember 2013 sein. Noch vor der Anhörung werden im November Bilder vom schrecklichen Zustand Morgans veröffentlicht, welche Dr. Ingrid Visser bei einem erneuten Besuch im Loro Parque gemacht hat. Sie zeigen eine Wunde am Kiefer vom ständigen Rammen des Beckenrandes und abgenutzte Zähne vom Beißen in die Zementwände ihres Beckens im Loro Parque.

In der Berufungsverhandlung am 3. Dezember 2013 ging es darum ob die Entscheidung des niederländischen Amtsgericht Morgan in Gefangenschaft im Loro Parque zu belassen richtig war. Nachdem alle Parteien ihre Standpunkte deutlich gemacht hatten, teilte das Landgericht mit, eine Urteilsverkündung am 15. Januar 2014 mitzuteilen. Am 12. Januar 2014 teilte das Gericht mit, dass die Urteilsverkündung auf den 19. Februar 2014 vertagt wird. Überraschend für uns, da jeder Tag im Loro Parque für Morgan eine Qual ist und die Chancen auf eine Auswilderung sinken. Allerdings sollte dies nicht das letzte Mal sein, dass der Termin für die Urteilsverkündung verschoben wird. In der Folge wird dieser Termin zuerst auf den 2. April 2014 verschoben und dann sogar am 1. April 2014 erneut auf den 14. Mai 2014, mehr als ein halbes Jahr nach der Verhandlung. Ein Schelm der böses dabei denkt und glaubt das man die Zeit auf Seiten des Loro Parque nutzen möchte um weitere Tatsachen zu schaffen. Das Urteil wird dann kurzfristig und überraschenderweise am 23. April 2014 gesprochen. Das Gericht ist der Auffassung das Morgans Transport in den Loro Parque rechtens war und zieht den Auswilderungsplan der Free Morgan Foundation nicht als Alternative in betracht. Der immer wieder angeführte Gesundheitszustand Morgans im Loro Parque spielte für das Gericht keine Rolle. 

Wie heißt es so schön: Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand!
I AM MORGAN ~ STOLEN FREEDOM
Video © 2015 by Heiko Grimm, Carlos Godó Borrás, Irene Buesa García
 
Auch wenn nicht alles nach außen kommuniziert wird, weil der "Feind" überall mit hört, so bleiben doch die Free Morgan Foundation und Dr. Ingrid Visser dran und geben Morgan nicht auf. Ende 2015 kommt wieder Bewegung in den Fall Morgan. Ein Team von unabhängigen Filmemachern veröffentlichen den Film "I AM MORGAN ~ STOLEN FREEDOM". In diesem Film wird gezeigt wie Morgan das ganze Drama erlebt haben könnte. 
Anfang November 2015 schicken die Free Morgan Foundation und Dr. Ingrid Visser ein White Paper (eine fachliche Veröffentlichung für die Allgemeinheit), welches vom Anwalt Matthew Spiegl und der Neuseeländischen Orca Expertin Dr. Ingrid Visser erarbeitet wurde, an die beteiligten Behörden in den Niederlanden, Spanien und die USA mit der Bitte um Aufklärung im Fall Morgan. 

In Anlehnung an die Geldwäsche und "Geld weiß waschen", wird dieses Dokument auch kurz "Wale waschen" genannt. Der vollständige Titel ist allerdings “CITES and the Marine Mammal Protection Act: Comity and Conflict at Loro Parque” (CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora/Bestimmungen zum internatonalen Handel mit vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten) und dem Meeressäugetiere Schutzgesetz: Übereinstimmung und Konflikt im Loro Parque)

In diesem 124 seitigen Schriftstück geht es um die Mauscheleien zwischen Behörden auf der einen und Loro Parque/SeaWorld/Delfinarium Harderijk auf der anderen Seite. Im Loro Parque leben 4 von SeaWorld ausgeliehene Orcas und Adan, der dort 2010 geboren wurde. Das alleine zeigt schon die enge Zusammengehörigkeit vom Loro Parque und SeaWorld. Noch deutlicher wird es, wenn man sieht, das Morgan ebenfalls als Inventar bei SeaWorld auftaucht. Ein weiterer Punkt ist die Genehmigung, mit der Morgan nach Teneriffa transportiert wurde. Diese besagt das Morgan ausschließlich zu Forschungszwecken nach Teneriffa transportiert werden durfte, den das würde den EU Gesetzen entsprechen und wäre demnach legal. Die Realität im Loro Parque sieht allerdings anders aus. Jeden Tag muss Morgan in den Shows im Loro Parque Kunststücke vorführen. Außerdem ist sie den sexuellen Übergriffen von Keto ausgesetzt, mit dem sie in ein Becken gesperrt wird. Für SeaWorld ist sie von unschätzbarem Wert, was das Zuchtprogramm betrifft. 


Auch wenn SeaWorld bekannt gegeben hat auf die Nachzucht von Orcas zu verzichten und die aktuellen Orcas die letzte Generation sein sollen. Was hindert SeaWorld daran sein Zuchtprogramm in andere "befreundete Parks" zu verlegen.

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