Moby - freedom for dolphins and whales

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Moby

Lebensgeschichten
24.06.2020

Mobys Geschichte

Belugawal, 30 Jahre in Gefangenschaft, im Duisburger Zoo, Deutschland

Die Gier nach neuen Delfinen und Walen des Duisburger Zoo bzw. des Zoodirektors Dr. Gewalt war unerbittlich und so wurde, nachdem schon Anfang 1969 Nixe die Große Tümmlerin für den Duisburger Zoo gefangen wurde, Mitte 1969 eine weitere Fangexpedition durchgeführt.
In der Hudson Bay in Kanada leitete Dr. Gewalt, dessen Namen Programm war, persönlich die brutale Jagd bei der zwei Belugawale für den Duisburger Zoo gefangen wurden. Neben Moby wurde auch Alua am 4. August 1969 der Freiheit beraubt und von ihrer Familie getrennt. Peinlich dabei, Dr. Gewalt hielt Moby zunächst für einen männlichen Belugawal und erst später stellte man fest das Moby ebenfalls ein weiblicher Beluga wie Alua war. Zwei Wochen lang wurden die beiden Belugawale gefangen gehalten bevor sie nach Deutschland transportiert wurden. Dr. Gewalt geriet schon 1966 bei dem versuchten Fang von Belugawal Moby Dick im Rhein für seine brutalen Fangaktionen, welche ohne Rücksicht auf Verluste durchgeführt wurden, in die Kritik. Jetzt brandete erneut Kritik auf, als die Belugawale Alua und Moby, am 18. August 1969 in das alte Delfinum, welches nun in Walarium umbennant wurde sich aber in dessen Größe von 10 x 10 Metern und einer Tiefe von 3 Metern nicht änderte, einzogen.

Moby wurde 1964 geboren, also mit fünf Jahren von seiner Familie getrennt. Er sollte 30 Jahre in der Gefangenschaft des Duisburger Zoos überleben und starb am 5. Juni 1999 im Alter von 35 Jahren an einer Bakterieninfektion im Magen-Darm Bereich. Moby sah weder die Freiheit, noch seine Familie wieder. Moby wurde das 46. Todesopfer des Duisburger Zoos. Die Beluga Todesopfer werden auf der Delfinarium Seite des Duisburger Zoos in der Geschichte nicht erwähnt. Sie werden tot geschwiegen.
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