Februar 2020 - freedom for dolphins and whales

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Februar 2020

Fangen & Schlachten > Taiji Treibjagden
01.03.2020
Taiji, Treibjagdsaison 2019/2020

Update Taiji, Japan, vom 01. März 2020

Die Delfinmörder haben die Eisenstangen, welche sie für die Treibjagd benutzen von ihren Treibjagdbooten entfernt. Damit ist die Treibjagdsaison beendet. Bis zur nächsten Treibjagdsaison wird nicht weniger grausam, mit Harpunen jagd auf die Delfine gemacht.

An 44 Tagen in dieser Treibjagdsaison waren die Delfinmörder aus ihrer Sicht erfolgreich. Der Februar 2020 wird in die Geschichte eingehen. An einen grausameren Februar können wir uns nicht erinnern.

58 Große Tümmler
25 Rundkopfdelfine
14 Kurzflossen Grindwale
 4 Rauzahndelfine
 3 Breitschnabeldelfine
10 Streifendelfine
51 Schlankdelfine
14 Pazifische Weißseitendelfine

Insgesamt wurden also 179 Delfine von den Delfinmördern und Delfintrainern gefangen genommen. Sie sind 24,6 Millionen € Wert.

115 Rundkopfdelfine
 44 Kurzflossen Grindwale
154 Breitschnabeldelfine
210 Streifendelfine
  1 Pazifischer Weißseitendelfin

Also wurden insgesamt 524 Delfine von den Delfinmördern getötet. Sie sind nur 308.500 € Wert und zeigen, dass sich die Jagd auf Delfine nur lohnt, wenn man die lebendigen Delfine an Delfinarien verkauft. Ohne den Verkauf von Delfinen an Delfinarien würde die Jagd auf Delfine in Taiji sofort beendet werden.



Update Taiji, Japan, vom 28. Februar 2020

Die Flotte der Treibjagdboote fuhr auf das Meer hinaus, um auf dem offenen Meer nach Delfinen zu suchen. Die Bedingungen auf dem Meer sind ruhig und die Sicht klar, während die Delfinmörder ihre Suche nach Delfinfamilien, weit entfernt von der Küste fortsetzen. Fast fünf Stunden nachdem die Treibjagdboote den Hafen von Taiji verlassen hatten, konnten die Dolphin Project Cove Monitore eine Treibformation Richtung Süden sehen. Zwei Stunden versuchten die Delfinmörder, die Gewalt über die Delfinfamilie zu bekommen, aber heute hatten die Delfine die besseren Karten und konnten den Treibjagdbooten entkommen. Nach stundenlanger Jagd auf eine Delfinfamilie, gaben die Delfinmörder auf und ehrten mit leeren Händen zum Hafen von Taiji zurück.



Update Taiji, Japan, vom 27. Februar 2020

Auch die letzten beiden, für die Delfinmörder, erfolgreichen Tagen, verließen sie auch heute den Hafen, um vor der Küste nach Delfinen zu suchen.
Delfin beim Sonnenuntergang
Schon eine Stunde später hatten sich sieben Treibjagdboote, nah am Ufer, um eine Delfinfamilie aufgereiht. Die Delfinfamilie schien immer wieder zu tauchen und kämpfte darum sich von den Treibjagdbooten zu entfernen. Nach stundenlangem Kampf auf dem offenen Meer, gelang es den Delfinmördern einen einzelnen Rundkopfdelfin in der Bucht gefangen zu halten, während sie den vier verbliebenen Rundkopfdelfinen hinterherjagten.
Die vier Rundkopfdelfine waren so entschlossen zu entkommen und kämpften so hart, dass die Delfinmörder ein Netz hinter diese kleine Rundkopfdelfinfamilie zogen und sie in die Bucht zwangen. Ein einzelner Rundkopfdelfin wurde gefangen genommen und die restlichen vier Familienmitglieder abgeschlachtet.




Update Taiji, Japan, vom 26. Februar 2020

Ein vorbeiziehender Sturm brachte über Nacht Regen, aber der Himmel klärt sich auf. Die Treibjagdboote fahren um 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET) raus auf das Meer um nach Delfinen zu suchen.
Kurz nachdem die Treibjagdboote den Hafen verlassen hatten, konnten die Dolphin Project Cove Monitore einen Delfintransport beobachten. Ein Großer Tümmler, welcher bei einer früheren Jagd gefangen wurde, wurde aus einem Meeresgehege am Hafen geholt, in eine Kiste gesetzt und auf einen LKW verladen. Dieser Große Tümmler wird das Meer nie wieder sehen und in Zukunft Kunststücke für ein bisschen toten Fisch und eine grölende Zuschauermenge, vorführen.
Delfin beim Sonnenuntergang
Trotz des unruhigen Meeres, hatten die Delfinmörder nach mehr als zwei Stunden suche, eine Delfinfamilie gefunden und bildeten eine Treibformation. Schnell wurden sie Richtung Bucht getrieben und dort im Flachwasser mit Netzen eingeschlossen. Nachdem ungefähr 25 Streifendelfine im flachen Wasser gefangen waren, wollten die Delfinmörder sie schnell abschlachten. Ein paar der Streifendelfine wehrten sich und kämpften um ihr Leben. Sie versuchten den Delfinmördern zu entkommen, aber Taucher verfolgten sie und zogen sie unter die Planen. Einer der Streifendelfine schwamm mit einem Seil um seinen Schwanz davon. Er schien in ein Netz zu schwimmen und blieb dort bewegungslos hängen. Ein paar Augenblicke später befreiten zwei Taucher den leblosen Körper und holten ihn zurück.
Nachdem die Streifendelfine kurz vor ihrem Tod noch hörbar, unter den Planen, mit ihren Flossen aufs Wasser geschlagen hatten, kamen die Delfinmörder mit einem kleinen Motorboot voller mit Planen bedeckter lebloser Streifendelfinkörper aus der Bucht. Kein Leben der Streifendelfinfamilie wurde verschont.




Update Taiji, Japan, vom 25. Februar 2020

Um 6:20 Uhr Ortszeit (22:20 MEZ/CET) fuhren die Treibjagdboote raus aufs Meer, um an einem weiteren Tag nach Delfinen in Freiheit zu suchen.
Nach mehr als zwei Stunden hatten die Delfinmörder eine Delfinfamilie gefunden und begonnen sie Richtung Küste zu treiben. Stundenlang kämpften zehn Rundkopfdelfine um wieder hinaus aufs Meer zu gelangen und ihre Freiheit und ihr Leben zu verteidigen. Die Delfinmörder blieben aber hartnäckig und trieben die Rundkopfdelfine in die Bucht. Mehrere verfingen sich in Panik in den Netzen, als die Delfinmörder sie in der Bucht mit Netzen eingeschlossen hatten. Ein Rundkopfdelfin verhederrte sich so, dass ein Teil der Familie, durch ein entstandenes Loch im Netz hinaus schwamm.
Delfin beim Sonnenuntergang
Der Teil der Familie, welcher sich in der Nähe der Delfinmördern befand, wurden einer nach dem anderen aus der Familie gerissen, ein Seil um die Schwanzflosse gelegt und lebendig Richtung Schlachthaus geschleppt. Dabei hatten sie Schwierigkeiten ihre Atemlöscher über Wasser zu halten. Die Rundkopfdelfine litten enorm, bis diese getötet wurden und so zeigte sich, dass die Delfinmörder keinerlei erbarmen mit ihren Opfern haben.




Update Taiji, Japan, vom 23. Februar 2020

Trotz Windvorhersage im Seewetterbericht, verließen die Delfinmörder bei Anbruch des Tages den Hafen und machten sich auf die Suche nach Delfinen. Eine knappe Stunde später und nur wenige Kilometer entfernt fanden sie eine Delfinfamilie und begannen diese auf die Küste zu zutreiben.
Delfin beim Sonnenuntergang
Einige der Delfinmörder bereiteten im Hafen Netze vor um die Delfine außerhalb des Hafens zu fangen. Sieben Pazifische Weißseitendelfine einer größeren Familie hatten das Pech den Delfinmördern in die Hände zu fallen. Nachdem sie von Netzen eingeschlossen waren, wurden die Netze enger gezogen und Taucher packten die Delfine, legten sie in die kleinen Motorboote. Die Delfinmörder in den kleinen Motorboote brachten die Pazifischen Weißseitendelfine zum Hafen, wo sie an den Meeresgehegen vermessen und bewertet wurden, um dann in ein Meeresgehege im Hafen geworfen zu werden.
Einer der sieben gefangenen Pazifischen Weißseitendelfine hat das Treiben und Fangen nicht überlebt, die Delfinmörder befestigten ein Seil an seinem Schwanz und ließen ihn im Meeresgehege zurück, während sie andere hineinwarfen. Das Grauen für Delfine in Taiji kennt eine Grenzen.




Update Taiji, Japan, vom 21. Februar 2020

Nur einen Tag nach dem Fang der Pazifischen Weißseitendelfine, wurden sie einer zweiten Auswahl durch die Delfintrainer unterzogen. Mehrere Delfintrainer versammelten sich, um die Weißseitendelfine zu begutachten. Jeder einzelne wurde von Tauchern gefangen und festgehalten. Sechs von ihnen wurden aus den Meeresgehegen im Hafen geholt und in die Moriura Bucht gebracht. Die Grausamkeiten denen diese Delfine in Gefangenschaft ausgesetzt sind, wird sie nun jeden Tag begleiten.




Update Taiji, Japan, vom 20. Februar 2020

Nach dem schrecklichen Tag Gestern, an dem die abgeschlachteten 55 Streifendelfine die Bucht rot färbten, fahren die Treibjagdboote auch heute wieder raus vor die Küste um nach Delfinen zu suchen.
Delfin beim Sonnenuntergang
Nach etwas mehr als einer Stunde, fanden die Delfinmörder weit draußen auf dem Meer eine Delfinfamilie und begannen sie zu jagen. Die Delfinmörder trieben eine Familie von acht Pazifischen Weißseitendelfinen bis kurz vor den Hafen und schlossen diese mit Netzen dort ein. Nach und nach fingen sie jeden einzelnen Delfin. Dabei schlugen einige Delfine mit ihren Flossen um sich, als sie in die kleinen Motorboote der Delfinmörder geworfen wurden.
Sie wurden zu den Meeresgehegen im Hafen gebracht und dort in die Meeresgehege geworfen.




Update Taiji, Japan, vom 19. Februar 2020

Nur noch wenige Tage bis zum Ende der Treibjagdsaison und die Delfinmörder machen sich auf den Weg aus dem Hafen, um auch an diesem Tag nach Delfinen zu suchen.
Delfin beim Sonnenuntergang
Zweieinhalb Stunden später, scheinen mehrere Treibjagdboote, eine Delfinfamilie gefunden und sich in Treibformation begeben zu haben. Nachdem eine Familie von ungefähr 55 Streifendelfinen mehrere Kilometer durchs Meer gejagt und im flachen Wasser der Bucht gefangen war, geriet die Familie in Panik. Viele Delfine verfingen sich in den Netzen der Delfinmörder und schlugen sich selber auf die Felsen, wobei sie das Wasser mit ihrem Blut hellrot färbten.
Ein kleines Jungtier wurde von den Delfinmördern gepackt, lebendig aus dem Wasser in ihr kleines Motorboot gezogen und zur Tötungsbucht gebracht. Nach einer langen Leidensphase wurde die gesamte Familie abgeschlachtet.




Update Taiji, Japan, vom 17. Februar 2020

Die Dolphin Project Cove Monitore besuchten das Walmuseum in Taiji, um zu sehen wie es den dort gefangen gehaltenen Delfinen geht. Dabei entdeckten sie eine schreckliche Verletzung an Hamata, einem weißen Rundkopfdelfine, welcher im November 2014 gefangen wurde. Hamata hatte mehrere Tiefe Wunden und helle, violette Quetschungen am Kopf. Er wurde 2017 ins Marinarium, einem kleinen, vollständig geschlossenen Becken und ohne Sonnenlicht verlegt. Dieses Becken, bietet den Besuchern einen komplett begehbaren Tunnel, welcher die den Delfinen zur Verfügung stehende Schwimmfläche stark einschränkt.
In Freiheit können sie kommen und gehen, wann immer es ihnen gefällt. In Gefangenschaft können sie dem Stress, welcher auch Aggressionen verursacht nicht ausweichen.




Update Taiji, Japan, vom 14. Februar 2020

Die Treibjagdflotte verlässt gegen 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET) den Hafen, um einen weiteren Tag auf dem Meer mit der Suche nach Delfinen zu verbringen. Drei Stunden später zeigt sich viel Bewegung am Horizont. Es sieht so aus, als ob die Delfinmörder eine Delfinfamilie gefunden hätten und versuchen in eine Treibformation zu fahren. Fast zwei Stunden später haben sich die Aktivitäten am Horizont aufgelöst und die zwölf Treibjagdboote sind mit leeren Händen in den Hafen zurück gekehrt. Heute haben die Delfine gewonnen.




Update Taiji, Japan, vom 12. Februar 2020

Bei bewölktem Himmel, verließen die Treibjagdboote den Hafen, um in den örtlichen Gewässern, nach Delfinfamilien zu suchen.
Schon eine Stunde später gegen 7:35 Uhr Ortszeit (23:35 Uhr MEZ/CET) hatten sie nur wenige Kilometer vor der Küste eine Delfinfamilie gefunden und begannen diese Richtung Bucht zu treiben. In der Großen Tümmler Familie mit ungefähr 30 Mitgliedern, befanden sich auch mehrere Mutter-Kind Paare. Delfinmörder und -trainer arbeiteten heute wieder Hand in Hand, als sie die Delfine brutal behandelten, sie packten und unter die Planen schleppten, um von den Delfintrainern bewertet zu werden.
Delfin beim Sonnenuntergang
Schließlich wurden vier Große Tümmler für ein Leben in Gefangenschaft ausgewählt. Die verbliebenen Familienmitglieder wurden wieder hinaus aufs Meer gejagt. Ihre vier Familienmitglieder werden sie nie wieder sehen.




Update Taiji, Japan, vom 11. Februar 2020

Nachdem die Delfinmörder in den letzten beiden Tagen schon erfolgreich waren, wollten sie auch an diesem Tag eine Delfinfamilie zerstören und liefen um 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET) aus dem Hafen von Taiji aus.
Kurz bevor die Treibjagdboote normalerweise zurück kehren, wenn sie keinen Erfolg haben, sahen die Dolphin Project Cove Monitore wie eine Familie von Breitschnabeldelfinen von den Treibjagdbooten getrieben wurde. Die Delfinmörder fanden diese Familie Breitschnabeldelfine sehr weit südlich und trieben sie sehr schnell in die Bucht. Nachdem die ungefähr 35 Breitschnabeldelfine in der Bucht von Netzen eingeschlossen war, waren sie verzweifelt und schmiegten sich eng aneinander. Mehrere Breitschnabeldelfine berührten gegenseitig ihre Köpfe um sich zu trösten. Die gesamte Familie wurde unter die Planen in die Tötungsbucht gezogen und abgeschlachtet.
Delfin beim Sonnenuntergang
Für fühlende, selbstbewusste, intelligente und sehr soziale Tiere ist das Ausmaß des Leidens, welches mit dem gesamten Treib- und Schlachtprozess verbunden ist, unvorstellbar. Kein Leben wurde verschont. Was den 35 Breitschnabeldelfinen heute angetan wurde, ist durch nichts jemals zu rechtfertigen.




Update Taiji, Japan, vom 10. Februar 2020

Während an einem neuen Tag in Taiji die Sonne aufgeht, verlassen die Treibjagdboote den Hafen, um nach Delfinen zu suchen. Als die Zeit, welche die Treibjagdboote normalerweise auf dem Meer suchen, eigentlich schon abgelaufen ist, beobachten die Cove Monitore, weit von der Küste entfernt am Horizont, wie sie versuchen etwas zu treiben.
Dann wurde die Treibjagdformation sichtbar. Sie bewegt sich mit einer Delfinfamilie näher ans Ufer. Die Delfinfamilie kämpfte mehrere Stunden um ihre Freiheit. Schließlich trieben die Delfinmörder die Familie Großer Tümmler in die berüchtigte Bucht. Nachdem der Weg ins offene Meer mit Netzen versperrt war, kamen die Delfintrainer um von den zehn Großen Tümmlern geeignete für ein Leben in Gefangenschaft auszuwählen und die Mitglieder dieser Delfinfamilie voneinander zu trennen. Während der ebenfalls mehrere Stunden dauernden Auswahl, wurden von den Aktivisten vor Ort mindestens zwei Mutter, Kind Paare beobachtet. Die Delfintrainer wählten fünf Große Tümmler für die Gefangenschaft aus.
Delfin beim Sonnenuntergang
Die verbliebenen traumatisierten und gebrochenen Familienmitglieder wurden wieder auf das Meer hinausgetrieben. Bei dieser umfangreichen Operation brauchten die Delfinmörder und -trainer mehr als neun Stunden um diese fünf Großen Tümmler zu fangen.




Update Taiji, Japan, vom 9. Februar 2020

Die Treibjagdboote verließen um 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET)  den Hafen von Taiji um nach Delfinen zu suchen. Zwei Stunden später  hatten sie eine Delfinfamilie gefunden und trieben sie in Treibformation  auf die Küste zu. Eine Familie von ungefähr 30 Streifendelfine wurde in  die Bucht getrieben. Japanische Aktivisten unterstützten die Cove  Monitore auf dem Aussichtspunkt und  waren auch im öffentlichen Park in der Nähe der Bucht.
Delfin beim Sonnenuntergang
Sie sprachen zu den Delfinmördern und nutzten dabei auch ein Megaphone. Sie flehten, während des Auswahlprozesses und der Tötung, die Delfinmörder und Delfintrainer an, aufzuhören Delfine zu fangen, zu töten und verlangten diese frei zu lassen. Die Delfintrainer wählten drei Streifendelfine für ein Leben in Gefangenschaft aus. Während die kleinen Motorboote diese weg brachten, stellten die Delfintrainer ihre Länge fest. Die Delfinmörder töteten die restlichen Familienmitglieder.
Heute wurden keine Leben verschont. Eine Familie von ungefähr 30 Streifendelfinen wurde für immer dem Meer entrissen.




Update Taiji, Japan, vom 7. Februar 2020

Um 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET) verließen die Delfinmörder auf ihren Treibjagdbooten den Hafen von Taiji um nach Delfinen zu suchen. Nur zwei Stunden später hatten die Treibjagdboote eine Delfinfamilie gefunden zu haben und fingen an diese Richtung Küste zu treiben. Die Treibjagdboote schienen Probleme zu haben, die Delfinfamilie aus dem Süden zu treiben. Ein weiteres Treibjagdboot, welches bisher im Norden nach Delfinen gesucht hatte, drehte sich um sich der Treibformation im Süden anzuschließen. Nach vier Stunden um 12:30 Uhr Ortszeit (4:30 Uhr MEZ/CET) gaben zwei der Treibjagdboote auf und fuhren Richtung Hafen. Die restlichen Treibjagdboote schienen ihnen zu folgen. Eine Stunde später lagen alle zwölf Treibjagdboote vertäut im Hafen von Taiji. Heute haben die Delfine gewonnen. Sie werden auch weiterhin frei in ihrem natürlichen Element schwimmen.




Update Taiji, Japan, vom 6. Februar 2020

Jeden Tag den wir näher zum Ende der Treibjagdsaison kommen, hoffen wir auf keine neuen Opfer. Die Delfinmörder stört es allerdings nicht, sie liefen auch heute wieder aus, um neue Opfer zu finden.

Delfin beim Sonnenuntergang
Etwas mehr als eine Stunde nach ihrem Auslaufen aus dem Hafen von Taiji, hatten die Delfinmörder gegen 7:55 Uhr Ortszeit (23:55 Uhr MEZ/CET) eine Delfinfamilie gefunden und begaben sich in Treibformation. Erbarmungslos trieben die Treibjagdboote eine Familie von ungefähr 20 Streifendelfinen in seichte Küstengewässer und schließlich in die berüchtigte Bucht. Hastig wurde ihr Leben von den Delfinmördern unter den strategisch platzierten Planen ausgelöscht.
Diese Familie von intelligenten und hoch entwickelten Meeressäugetieren wurden für immer aus dem Ökosystem der Meere entfernt, in denen sie zuvor noch eine wichtige Rolle spielten.




Update Taiji, Japan, vom 4. Februar 2020

Nach zwei erfolgreichen Tagen, fuhren die Delfinmörder heute erneut raus auf das Meer. Drei Stunden später um 9:30 Uhr Ortszeit (1:30 Uhr MEZ/CET) befanden sie sich noch immer mehrere Kilometer vor der Küste und setzten ihre Suche nach Delfinen fort.

Delfin beim Sonnenuntergang
Nach einer weiteren Stunde, hatten sie im Norden eine Delfinfamilie gefunden und begannen sie auf die Küste zu zutreiben. Die Delfine kämpften stundenlang hart um zu entkommen. Letztlich schafften es die Delfinmörder ihre Opfer, eine Familie von ungefähr 35 Schlankdelfinen, in die berüchtigte Bucht zu treiben. Ein Großteil der in Panik befindlichen Schlankdelfine schwammen sehr eng zusammen, als sie in der Bucht gefangen waren. Die Schlankdelfinfamilie hatte mehrere Paare aus Müttern und Kindern. Viele Delfintrainer suchten die schönsten Schlankdelfine für ein Leben in Gefangenschaft aus. Sie brauchten dabei sehr lange um 20 Schlankdelfine auszuwählen. Ein Delfintrainer schien einem Schlankdelfin eine Nadel zu injizieren. Die verbliebenen 15 Schlankdelfine wurden achtlos in Kisten, mit vom Blut rot gefärbtem Wasser, gelegt und nur eine kleine Strecke raus auf das Meer gebracht und dort ins Meer gekippt zu werden. Einige von ihnen trugen sichtbare Wunden.
Ob alle nach diesem Trauma, dem Stress, den Wunden und dem Verlust des Großteils ihrer Familie überleben werden, ist ungewiss. Die Grausamkeit gegenüber Delfinen kennt in Taiji keine Grenzen. Zum Glück waren in dieser Woche auch Japanische Aktivisten zur Verstärkung vor Ort.




Update Taiji, Japan, vom 3. Februar 2020

Bei bewölktem Himmel, verlassen die Delfinmörder um 6:40 Uhr Ortszeit (22:40 Uhr MEZ/CET) den Hafen von Taiji, um auf dem Meer nach Delfinen zu suchen.

Delfin beim Sonnenuntergang
Die Treibjagdboote haben sich weit raus auf das Meer gewagt. Das Meer ist zwar ruhig, aber die Sicht durch Wolken und Nebel eingeschränkt.
Die Delfinmörder mit ihren Treibjagdbooten waren schon auf ihrem Rückweg in den Hafen, als sie auf eine Delfinfamilie trafen. Schnell bildeten sie eine Treibformation und trieben die Delfinfamilie aggressiv auf die Bucht zu. Die Große Tümmler Delfinfamilie wurde in die Bucht getrieben und Delfintrainer wählten alle sechs Mitglieder dieser Familie für ein Leben in Gefangenschaft aus.
Als einige der gefangenen Großen Tümmler in die Meeresgehege eingesperrt waren, schwammen sie ziellos und über die Wasseroberfläche spähend in ihrem Gefängnis, welches voller Gegenstände und Geräuschen war, die ihnen als Wilde Delfine fremd sind, umher.




Update Taiji, Japan, vom 2. Februar 2020

Um 6:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr MEZ/CET) verließen die Treibjagdboote den Hafen von Taiji um nach Delfinen zu suchen. Nach knapp drei Stunden sah es so aus, als hätten die Treibjagdboote eine Delfinfamilie gefunden. Sie bildeten eine Treibformation. Die Delfinmörder trieben eine Familie von ungefähr 40 Streifendelfinen in die Bucht. Delfintrainer bewerteten jeden einzelnen Streifendelfin und wählten drei Streifendelfine für eine Ausbeutung in Gefangenschaft aus.
Delfin beim Sonnenuntergang
Japanische Aktivisten schlossen sich den Dolphin Project Cove Monitoren am Aussichtspunkt über der Bucht an. Einige Japanische Aktivisten standen auch am öffentlichen Strand in der Nähe, schrien die Delfinmörder an und baten sie aufzuhören. Extrem gestresst und in Panik schwammen die Streifendelfine in ihren letzten Minuten, in einem engen Kreis, nah beieinander. Einige von ihnen verfingen sich in den Netzen. In einem orangen Netz verfing sich ein Streifendelfin und hatte Mühe zum Atmen an die Wasseroberfläche zu kommen. Die verbliebenen Familienmitglieder wurden grausam abgeschlachtet. Die Leichen wurden von den Delfinmörder unter Planen versteckt und zum Schlachthaus abtransportiert. Diese Streifendelfinfamilie wurde für immer dem Meer, ihrem natürlichen Lebensraum entrissen.

Japanische Aktivisten nahmen ein Video der erbärmlichen Haftbedingungen im Dolphin Resort auf und stellten es Dolphin Project zur Verfügung.




Update Taiji, Japan, vom 1. Februar 2020

Japanische Aktivisten demonstrieren vor dem Walmuseum in Taiji.
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