Februar 2020 - freedom for dolphins and whales

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Februar 2020

Fangen & Schlachten > Taiji Treibjagden
12.02.2020
Taiji, Treibjagdsaison 2019/2020

Update Taiji, Japan, vom 12. Februar 2020

Bei bewölktem Himmel, verließen die Treibjagdboote den Hafen, um in den örtlichen Gewässern, nach Delfinfamilien zu suchen.
Schon eine Stunde später gegen 7:35 Uhr Ortszeit (23:35 Uhr MEZ/CET) hatten sie nur wenige Kilometer vor der Küste eine Delfinfamilie gefunden und begannen diese Richtung Bucht zu treiben. In der Großen Tümmler Familie mit ungefähr 30 Mitgliedern, befanden sich auch mehrere Mutter-Kind Paare. Delfinmörder und -trainer arbeiteten heute wieder Hand in Hand, als sie die Delfine brutal behandelten, sie packten und unter die Planen schleppten, um von den Delfintrainern bewertet zu werden.
Delfin beim Sonnenuntergang
Schließlich wurden vier Große Tümmler für ein Leben in Gefangenschaft ausgewählt. Die verbliebenen Familienmitglieder wurden wieder hinaus aufs Meer gejagt. Ihre vier Familienmitglieder werden sie nie wieder sehen.




Update Taiji, Japan, vom 11. Februar 2020

Nachdem die Delfinmörder in den letzten beiden Tagen schon erfolgreich waren, wollten sie auch an diesem Tag eine Delfinfamilie zerstören und liefen um 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET) aus dem Hafen von Taiji aus.
Kurz bevor die Treibjagdboote normalerweise zurück kehren, wenn sie keinen Erfolg haben, sahen die Dolphin Project Cove Monitore wie eine Familie von Breitschnabeldelfinen von den Treibjagdbooten getrieben wurde. Die Delfinmörder fanden diese Familie Breitschnabeldelfine sehr weit südlich und trieben sie sehr schnell in die Bucht. Nachdem die ungefähr 35 Breitschnabeldelfine in der Bucht von Netzen eingeschlossen war, waren sie verzweifelt und schmiegten sich eng aneinander. Mehrere Breitschnabeldelfine berührten gegenseitig ihre Köpfe um sich zu trösten. Die gesamte Familie wurde unter die Planen in die Tötungsbucht gezogen und abgeschlachtet.
Delfin beim Sonnenuntergang
Für fühlende, selbstbewusste, intelligente und sehr soziale Tiere ist das Ausmaß des Leidens, welches mit dem gesamten Treib- und Schlachtprozess verbunden ist, unvorstellbar. Kein Leben wurde verschont. Was den 35 Breitschnabeldelfinen heute angetan wurde, ist durch nichts jemals zu rechtfertigen.




Update Taiji, Japan, vom 10. Februar 2020

Während an einem neuen Tag in Taiji die Sonne aufgeht, verlassen die Treibjagdboote den Hafen, um nach Delfinen zu suchen. Als die Zeit, welche die Treibjagdboote normalerweise auf dem Meer suchen, eigentlich schon abgelaufen ist, beobachten die Cove Monitore, weit von der Küste entfernt am Horizont, wie sie versuchen etwas zu treiben.
Dann wurde die Treibjagdformation sichtbar. Sie bewegt sich mit einer Delfinfamilie näher ans Ufer. Die Delfinfamilie kämpfte mehrere Stunden um ihre Freiheit. Schließlich trieben die Delfinmörder die Familie Großer Tümmler in die berüchtigte Bucht. Nachdem der Weg ins offene Meer mit Netzen versperrt war, kamen die Delfintrainer um von den zehn Großen Tümmlern geeignete für ein Leben in Gefangenschaft auszuwählen und die Mitglieder dieser Delfinfamilie voneinander zu trennen. Während der ebenfalls mehrere Stunden dauernden Auswahl, wurden von den Aktivisten vor Ort mindestens zwei Mutter, Kind Paare beobachtet. Die Delfintrainer wählten fünf Große Tümmler für die Gefangenschaft aus.
Delfin beim Sonnenuntergang
Die verbliebenen traumatisierten und gebrochenen Familienmitglieder wurden wieder auf das Meer hinausgetrieben. Bei dieser umfangreichen Operation brauchten die Delfinmörder und -trainer mehr als neun Stunden um diese fünf Großen Tümmler zu fangen.




Update Taiji, Japan, vom 9. Februar 2020

Die Treibjagdboote verließen um 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET)  den Hafen von Taiji um nach Delfinen zu suchen. Zwei Stunden später  hatten sie eine Delfinfamilie gefunden und trieben sie in Treibformation  auf die Küste zu. Eine Familie von ungefähr 30 Streifendelfine wurde in  die Bucht getrieben. Japanische Aktivisten unterstützten die Cove  Monitore auf dem Aussichtspunkt und  waren auch im öffentlichen Park in der Nähe der Bucht.
Delfin beim Sonnenuntergang
Sie sprachen zu den Delfinmördern und nutzten dabei auch ein Megaphone. Sie flehten, während des Auswahlprozesses und der Tötung, die Delfinmörder und Delfintrainer an, aufzuhören Delfine zu fangen, zu töten und verlangten diese frei zu lassen. Die Delfintrainer wählten drei Streifendelfine für ein Leben in Gefangenschaft aus. Während die kleinen Motorboote diese weg brachten, stellten die Delfintrainer ihre Länge fest. Die Delfinmörder töteten die restlichen Familienmitglieder.
Heute wurden keine Leben verschont. Eine Familie von ungefähr 30 Streifendelfinen wurde für immer dem Meer entrissen.




Update Taiji, Japan, vom 7. Februar 2020

Um 6:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ/CET) verließen die Delfinmörder auf ihren Treibjagdbooten den Hafen von Taiji um nach Delfinen zu suchen. Nur zwei Stunden später hatten die Treibjagdboote eine Delfinfamilie gefunden zu haben und fingen an diese Richtung Küste zu treiben. Die Treibjagdboote schienen Probleme zu haben, die Delfinfamilie aus dem Süden zu treiben. Ein weiteres Treibjagdboot, welches bisher im Norden nach Delfinen gesucht hatte, drehte sich um sich der Treibformation im Süden anzuschließen. Nach vier Stunden um 12:30 Uhr Ortszeit (4:30 Uhr MEZ/CET) gaben zwei der Treibjagdboote auf und fuhren Richtung Hafen. Die restlichen Treibjagdboote schienen ihnen zu folgen. Eine Stunde später lagen alle zwölf Treibjagdboote vertäut im Hafen von Taiji. Heute haben die Delfine gewonnen. Sie werden auch weiterhin frei in ihrem natürlichen Element schwimmen.




Update Taiji, Japan, vom 6. Februar 2020

Jeden Tag den wir näher zum Ende der Treibjagdsaison kommen, hoffen wir auf keine neuen Opfer. Die Delfinmörder stört es allerdings nicht, sie liefen auch heute wieder aus, um neue Opfer zu finden.

Delfin beim Sonnenuntergang
Etwas mehr als eine Stunde nach ihrem Auslaufen aus dem Hafen von Taiji, hatten die Delfinmörder gegen 7:55 Uhr Ortszeit (23:55 Uhr MEZ/CET) eine Delfinfamilie gefunden und begaben sich in Treibformation. Erbarmungslos trieben die Treibjagdboote eine Familie von ungefähr 20 Streifendelfinen in seichte Küstengewässer und schließlich in die berüchtigte Bucht. Hastig wurde ihr Leben von den Delfinmördern unter den strategisch platzierten Planen ausgelöscht.
Diese Familie von intelligenten und hoch entwickelten Meeressäugetieren wurden für immer aus dem Ökosystem der Meere entfernt, in denen sie zuvor noch eine wichtige Rolle spielten.




Update Taiji, Japan, vom 4. Februar 2020

Nach zwei erfolgreichen Tagen, fuhren die Delfinmörder heute erneut raus auf das Meer. Drei Stunden später um 9:30 Uhr Ortszeit (1:30 Uhr MEZ/CET) befanden sie sich noch immer mehrere Kilometer vor der Küste und setzten ihre Suche nach Delfinen fort.

Delfin beim Sonnenuntergang
Nach einer weiteren Stunde, hatten sie im Norden eine Delfinfamilie gefunden und begannen sie auf die Küste zu zutreiben. Die Delfine kämpften stundenlang hart um zu entkommen. Letztlich schafften es die Delfinmörder ihre Opfer, eine Familie von ungefähr 35 Schlankdelfinen, in die berüchtigte Bucht zu treiben. Ein Großteil der in Panik befindlichen Schlankdelfine schwammen sehr eng zusammen, als sie in der Bucht gefangen waren. Die Schlankdelfinfamilie hatte mehrere Paare aus Müttern und Kindern. Viele Delfintrainer suchten die schönsten Schlankdelfine für ein Leben in Gefangenschaft aus. Sie brauchten dabei sehr lange um 20 Schlankdelfine auszuwählen. Ein Delfintrainer schien einem Schlankdelfin eine Nadel zu injizieren. Die verbliebenen 15 Schlankdelfine wurden achtlos in Kisten, mit vom Blut rot gefärbtem Wasser, gelegt und nur eine kleine Strecke raus auf das Meer gebracht und dort ins Meer gekippt zu werden. Einige von ihnen trugen sichtbare Wunden.
Ob alle nach diesem Trauma, dem Stress, den Wunden und dem Verlust des Großteils ihrer Familie überleben werden, ist ungewiss. Die Grausamkeit gegenüber Delfinen kennt in Taiji keine Grenzen. Zum Glück waren in dieser Woche auch Japanische Aktivisten zur Verstärkung vor Ort.




Update Taiji, Japan, vom 3. Februar 2020

Bei bewölktem Himmel, verlassen die Delfinmörder um 6:40 Uhr Ortszeit (22:40 Uhr MEZ/CET) den Hafen von Taiji, um auf dem Meer nach Delfinen zu suchen.

Delfin beim Sonnenuntergang
Die Treibjagdboote haben sich weit raus auf das Meer gewagt. Das Meer ist zwar ruhig, aber die Sicht durch Wolken und Nebel eingeschränkt.
Die Delfinmörder mit ihren Treibjagdbooten waren schon auf ihrem Rückweg in den Hafen, als sie auf eine Delfinfamilie trafen. Schnell bildeten sie eine Treibformation und trieben die Delfinfamilie aggressiv auf die Bucht zu. Die Große Tümmler Delfinfamilie wurde in die Bucht getrieben und Delfintrainer wählten alle sechs Mitglieder dieser Familie für ein Leben in Gefangenschaft aus.
Als einige der gefangenen Großen Tümmler in die Meeresgehege eingesperrt waren, schwammen sie ziellos und über die Wasseroberfläche spähend in ihrem Gefängnis, welches voller Gegenstände und Geräuschen war, die ihnen als Wilde Delfine fremd sind, umher.




Update Taiji, Japan, vom 2. Februar 2020

Um 6:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr MEZ/CET) verließen die Treibjagdboote den Hafen von Taiji um nach Delfinen zu suchen. Nach knapp drei Stunden sah es so aus, als hätten die Treibjagdboote eine Delfinfamilie gefunden. Sie bildeten eine Treibformation. Die Delfinmörder trieben eine Familie von ungefähr 40 Streifendelfinen in die Bucht. Delfintrainer bewerteten jeden einzelnen Streifendelfin und wählten drei Streifendelfine für eine Ausbeutung in Gefangenschaft aus.
Delfin beim Sonnenuntergang
Japanische Aktivisten schlossen sich den Dolphin Project Cove Monitoren am Aussichtspunkt über der Bucht an. Einige Japanische Aktivisten standen auch am öffentlichen Strand in der Nähe, schrien die Delfinmörder an und baten sie aufzuhören. Extrem gestresst und in Panik schwammen die Streifendelfine in ihren letzten Minuten, in einem engen Kreis, nah beieinander. Einige von ihnen verfingen sich in den Netzen. In einem orangen Netz verfing sich ein Streifendelfin und hatte Mühe zum Atmen an die Wasseroberfläche zu kommen. Die verbliebenen Familienmitglieder wurden grausam abgeschlachtet. Die Leichen wurden von den Delfinmörder unter Planen versteckt und zum Schlachthaus abtransportiert. Diese Streifendelfinfamilie wurde für immer dem Meer, ihrem natürlichen Lebensraum entrissen.

Japanische Aktivisten nahmen ein Video der erbärmlichen Haftbedingungen im Dolphin Resort auf und stellten es Dolphin Project zur Verfügung.




Update Taiji, Japan, vom 1. Februar 2020

Japanische Aktivisten demonstrieren vor dem Walmuseum in Taiji.
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