4. Woche - 2019 - freedom for dolphins and whales

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4. Woche - 2019

Rückblick > 2019
11.08.2019

Tag 28 (11.08.2019): Verantwortliche Leitung: Chriss

Bericht: Chriss

Teilnehmer: 3

Es war sehr schnell klar, dies wird der bisher Besucherstärkste Tag während unserer Operation Freiheit für die Delfine im Duisburger Zoo 2019 werden.
Wir führten wieder eine Menge Gespräche und gleich zu Anfang meinte ein Mann zu mir, dass wir uns schämen sollten, den Besuchern Fehler vorzuhalten, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Ich erwiderte nur, ob er den auch nur zusehen würde, wenn ein Mensch auf einer Rheinbrücke steht und in den Rhein springen möchte.
Weiter meinte er, wir hätten ja Hausverbot im Zoo. Dem widersprach ich und teilte ihm mit, das wir selbstverständlich kein Hausverbot haben und wir uns von den Aktionen der Vegan Strike Group distanzieren. Sollte er weiter diese Lüge verbreiten, würde ich mich gezwungen sehen eine Anzeige wegen Verleumdung gegen ihn zu stellen.  Sollte uns allerdings zu Ohren kommen, dass diese Lüge von der Seite des Zoos kommt, werden wir uns rechtliche Schriette vorbehalten.
Manchmal sind für uns die Besucher ein Buch mit sieben Siegeln. Eine Frau kam auf mich zu und meinte, sie hätte gestern schon einen Flyer mitgenommen, ihn durchgelesen und sei aber etwas skeptisch, was die Auswilderung der Delfine an gehen würde. Überhaupt sei ja auch der Amazonas Flussdelfin schon so lange in Gefangenschaft. Das Becken von ihm sei früher noch viel kleiner gewesen, als auch noch sein Vater dabei war. Auch seien die Gehege der Tiere generell viel zu klein. Ein Rätsel für uns, warum sie dann überhaupt noch in den Zoo geht. Ich fragte sie ob den die logische Konsequenz nicht sein müsste, nicht mehr in den Zoo zu gehen? Eine Antwort blieb sie mir schuldig.
Heute konnten wir neben den Gesprächen, auch fast 1.800 Flyer verteilen.

Fotoalbum auf (in kürze):


Tag 27 (10.08.2019): Verantwortliche Leitung: Chriss

Bericht: Chriss

Teilnehmer: 4

Obwohl starker Wind und Regen vorhergesagt war, standen schon Schlangen an den Kassen, als wir ankamen. Zu viert verteilten wir mehr als 1.600 Flyer und führten sehr interessante Gespräche. Darunter einige Knaller und die beiden Besten waren die folgenden.
Zunächst kam eine Gruppe vorbei und eine Frau meinte zu mir. "In einer perfekten Welt, würden die Delfine in Freiheit nicht sterben."
Ich erwiderte in einer perfekten Welt, würden Menschen in Freiheit nicht sterben und trotzdem sperren wie sie nicht ein. Ein junger Mann in der Gruppe nickte anerkennend, die Frau hingegen war gar nicht begeistert. Später kam ein Mann mit drei Kindern, er nahm einen Flyer für Erwachsene und drei Kinderflyer zum ausmalen für die Kinder, nur um diese kurze Zeit später zurück zu bringen und uns vorzuwerfen, wir sollten uns schämen, an Kinder Flyer mit weinenden Delfinen zu verteilen.
Diese Reaktion hatten wir in den ganzen Jahren in denen wir nun die Kinderflyer im Comic Stil verteilen noch nie. Ich meinte nur, ob er sich nicht schämen würde, seine Kindern etwas von glücklichen Delfinen vorzumachen.
Ansonsten bekamen wir überwiegend Zustimmung. Viele Besucher wurden durch uns aufgeklärt, dass der Eintrittspreis den Eintritt ins Delfinarium inkludiert und nicht mehr separiert berechnet wird.

Fotoalbum auf (in kürze):


Tag 26 (09.08.2019): Verantwortliche Leitung: Patricia

Bericht: Patricia

Teilnehmer: 2

Die Sonne brannte und es war wieder heiß vor dem Zoo.
Bilder © 2019 by Patricia Krombach
Aber das ist für uns natürlich kein Grund nicht vor Ort zu sein und die Besucher aufzuklären. Mehr als die Hälfte der Tage unserer Operation Freiheit für die Delfine im Duisburger Zoo 2019 ist nun vorbei und die zweite Hälfte liegt vor uns. Auch heute konnten  wir viele Flyer verteilen und einige gute Gespräche führen.
Wir werden nciht aufgeben und immer weiter für die Freiheit der Delfine im Duisburger Zoo kämpfen.

Fotoalbum auf (in kürze):


Tag 25 (08.08.2019): Verantwortliche Leitung: Patricia

Bericht: Patricia

Teilnehmer: 2

Heute ging es aber mächtig rund vor dem Zoo, ob es da was umsonst gab?
Bilder © 2019 by Patricia Krombach
Ohne Pause verteilten wir Flyer und führten unzählige Gespräche. Der Besucherstrom in den Zoo schien kein Ende zu nehmen. Nach knapp zwei Stunden, also der Hälfte unserer Zeit vor Ort, hatten wir schon knapp 1.000 Flyer verteilt. Für einen Wochentag war das ein absoluter Rekord.
Am Ende waren wir ganz schön am Ende. Heute gab es keine Pause bei der Aufklärung vor dem Zoo.

Fotoalbum auf (in kürze):


Tag 24 (07.08.2019): Verantwortliche Leitung: Lisa

Bericht: Lisa

Teilnehmer:

Mein zweiter Einsatz für die Delfine im Duisburger Zoo bei der Operation Freiheit für die Delfine im Duisburger Zoo 2019, sollte sehr erfolgreich werden.
Bilder © 2019 by Patricia Krombach
Nachdem der erste Einsatz mich extrem motivierte, verteilten wir heute eine Menge Flyer und führten sehr viele Gespräche. Normalerweise sind direkte Erfolge eher selten, aber heute sollte es wieder so weit sein. Nachdem wir mit einer Mutter udn ihrer Tochter gesprochen hatten, war ihr Statement klar, sie sagten "Wir gehen nicht ins Delfinarium".
Was kann es befriedigenderes geben, als ein direkter Erfolg für die gerechte und richtige Sache.

Fotoalbum auf (in kürze):


Tag 23 (06.08.2019): Verantwortliche Leitung: Martina

Bericht: Roland

Teilnehmer: 3

Als wir ca. 10:40 mit dem Aufbau begonnen haben, war schon ein reger Andrang und zusammen mit Andrea fingen wir auch gleichzeitig an zu „flyern“
Die Polizei kam per Fahrrad, hat alles kurz „gecheckt“ und wünschte uns „gutes Gelingen“
Wir standen etwas weiter weg an dem „noch“ nicht gefällten Baum direkt links neben der Giraffe.
Dort konnten wir auch den Tisch gut platzieren, ohne dass Radfahrer behindert wurden, wenn mal eine größere Anzahl von Besuchern bei uns stehengeblieben ist, um sich zu informieren.
Bilder © 2019 by Martina & Roland Haser
Und das kam relativ oft vor – u.a. war der Eintrittspreis inklusive Delphinarium ein Thema, hier hat Martina auch nochmal die aktuelle Preistafel fotografiert. Viele fanden das nicht gut worauf wir erwiderten, dass man sich darüber ruhig beschweren darf, allerdings wären wir dafür der falsche Ansprechpartner ;-)
Viel Aufmerksamkeit für Andrea und Martina gab es auch im Straßenverkehr. Das Schild von Andrea zeigte große Wirkung. Es gab dafür einige Male ein „Daumen hoch!“ Vielen Dank an Andrea an dieser Stelle, dass ich für Martina für’s nächste Mal nun auch so ein Schild „basteln darf!“
Weitere Gesprächsthemen waren
  • der „Umzug“ von Diego und Darwin mit 2 weiteren Delfinen aus Nürnberg nach Lanzarote
  • Möglichkeiten eines „Sanctuary“ z.B. in Holland – eine Zoobesucherin mit samt Family erzählte uns dort gibt es eine Robben-Auffangstation und so was könnte sie sich für Delfine auch gut vorstellen.
  • Kritische Stimmen auch aus den Reihen des Zoofördervereins in Bezug auf die Bevorzugung des Delfinariums gegenüber den anderen Tierarten
  • Das Märchen von der Arterhaltung – wie soll das funktionieren, wenn der Zoo selbst sagt „man kann diese Delfine nicht auswildern“
  • Das Sägetiergutachten! Hiernach sollen die Haltungsbedingungen an die Tiere angepasst werden und nicht die Tiere an die Haltungsbedingungen – und die Shows kann man als eine solche Anpassung durchaus ansehen.
Gut angenommen wurden auch unsere „Rückgabe-Boxen“ für die Flyer – im Abfalleimer lag keiner, in der Box kamen ca. 20 wieder zu uns zurück. Eine recht geringe Quote.
Alles in Allem – es hat gut getan, mal wieder vorm Zoo zu stehen für die Delfine!

Fotoalbum auf (in kürze):


Tag 22 (05.08.2019): Verantwortliche Leitung: Julia

Bericht: Julia

Teilnehmer: 2

Irgendwie haben wir noch viel zu tun oder auch nicht, den grundsätzlich wissen die meisten Besucher des Zoos, dass man Delfine nicht in Gefangenschaft gehören.
Bilder © 2019 by Patricia Krombach
Eine Mutter mit ihrer 4 jährigen Tochter sprach heute mit uns und war eigentlich gegen die Gefangenschaft von Delfinen, andererseits wollte sie ihrer Tochter die Tiere nicht vorenthalten. Ich sagte ihr welche Erfahrungen wir mit unserem Kinderflyer und Kindern gemacht haben und das man von Tieren in Gefangenschaft keine natürlichen Verhaltensweisen erwarten kann. Sie nahm einen Kinderflyer mit und versprach diesen mit ihrer Tochter nach dem Besuch durchzugehen.
Zwei ältere Besucher sprachen ebenfalls mit mir und sagten sie würden gerne Tierfotos machen und das im Zoo als sehr pratisch empfinden würden. Ich klärte sie darüber auf, dass ihre Fotos nie natürliche Verhaltensweisen abbilden würden und sie hörten mir sehr gespannt zu. Insbesondere die Haltung der Delfine empfanden sie als grausam. Einige Infos waren für beide neu. Als Alternative nannte ich ihnen einen Lebenshof um Bilder zu machen. Das hielten sie für eine gute Idee. Auch heute verteilten wir wieder mehrere hundert Flyer.

Fotoalbum auf (in kürze):
Video auf (in kürze):

Danke an die Crew, alle Freiwilligen Mitarbeiter(innen) und Aktivisten(innen). Ohne euch wären solche Aktionen nicht möglich. Die Delfine und wir zählen auf euch, auch bei unserer fünften Sommerferienaktion Operation "Freiheit für die Delfine im Duisburger Zoo 2019", welche wir nach dem überragenden Erfolg der Operationen "Freiheit für die Delfine im Duisburger Zoo 2015, 2016, 2017 und 2018", in diesem Jahr fortsetzen: Operation Freiheit für die Delfine im Duibsurger Zoo 2019

Unsere nächsten Veranstaltungen findet ihr hier: Aktionen oder auf facebook

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