2018/2019 - freedom for dolphins and whales

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Fangen & Schlachten > Taiji Treibjagden
07.10.2018
Taiji, Treibjagdsaison 2018/2019

Update Taiji, Japan, den 10. Oktober 2018

Wahrscheinlich ist ein weiterer Pazifischer Weißseitendelfin Opfer des Wirbelsturms Trami in einem Meeresgehege des Taiji Walmuseums geworden. Er wurde von den Sea Shepherd Cove Guardians bei einer Zählung vermisst.

Zwölf weitere Delfine wurden nach dem Typhoon intubiert. Dies kann aus folgenden Gründen nötig sein.
1. Um einen ausgetrockneten Delfin mit Flüssigkeit zu versorgen.
2. Um Medikamente verabreichen zu können.
3. Um einen Nährstoffmangel auszugleichen.
Aber ganz gleich warum diese Delfine intubiert wurden, es ist ein Zeichen das es ihnen nicht gut geht. Das Intubieren ist sehr stressig für die Delfine, da sie dabei sehr ruhig bleiben müssen oder Verletzungen riskieren.




Update Taiji, Japan, den 30. September 2018

Während eines Typhoon bringen die Delfinmörder ihre Treibjagdboote in Sicherheit. In Freiheit bringen sich Delfine in Sicherheit und können sehr gut mit Wirbelstürmen umgehen. Die Delfine in den Meeresgehegen bleiben den Naturgewalten ausgesetzt. Die Meeresgehege sind weder tief, noch groß genug damit die Gefangenen Delfine der Gewalt eines Wirbelsturms entkommen oder ihm etwas entgegenzusetzen hätten. Sie wirken wie die Trommel einer Waschmaschine.

Nachdem der Typhoon Trami über Taiji hinweggezogen war, stellten die Aktivisten vor Ort den Tod von vier Delfinen des Taiji Walmuseums in der Moriura Bucht fest. Ein Pazifischer Weißseitendelfin, ein Schlankdelfin und zwei Große Tümmler mussten ihr Leben lassen. Einer der vier Delfine starb, als er in Panik geriet und sich im Netz seines Meeresgeheges verfing und ertrank. Die anderen drei sind durch Verletzungen, wahrscheinlich durch Treibgut in den Meeresgehegen getötet worden. Sie hatten keine Chance zu entkommen. Weitere Delfine zeigten Verletzungen.




Update Taiji, Japan, den 23. September 2018
(Das Bild kann gerne z.B. als facebook Titelbild verwendet werden. Ihr könnt es von unserer facebook Seite runter laden.)

Um 5:23 Uhr Ortszeit (22:23 Uhr MESZ) verließen die Treibjagdboote den Hafen von Taiji. Nur eine halbe Stunde bevor die Delfinmörder an normalen Tagen aufgeben, meldeten die Aktivisten vor Ort eine Treibformation. Die Delfinmörder waren erbarmungslos und trieben die kleine Rundkopfdelfinfamilie innerhalb einer Stunde in die berüchtigte Bucht um sie dort mit Netzen einzuschließen. Die siebenköpfige Rundkopfdelfinfamilie bestand aus zwei Jungtieren und fünf Erwachsenen. Die beiden Jungtiere wurden von den Delfinmördern zurück aufs Meer gebracht und dort ihrem Schicksal überlassen. Dort haben sie so gut wie keine Überlebenschance, ohne die erwachsenen Familienmitgliedern sind sie ihren Feinden im Meer ausgeliefert und auch die Jagd nach Futter wird schwierig bis unmöglich, werden Rundkopfdelfinbabys doch 12 bis 18 Monate lang von ihren Müttern gesäugt. Sie werden wahrscheinlich einsam, draußen im Meer sterben und somit mit ihren kleinen Körpern nicht zur Fangquote der Delfinmörder zählen. Stattdessen können sie weitere größere Rundkopfdelfine fangen, die wesentlich mehr Geld bringen. Die Freilassung der Jungtiere war kein Akt der Gnade, sondern eine Aktion getrieben nach der Gier von mehr Geld. Die Erwachsenen Delfine wurden einer nach dem anderen von der Familie weg ins Flache Wasser vor dem Strand der Bucht gezogen. Ein Metallstab wurde ihnen hinter dem Blasloch in den Körper gerammt und damit das Rückenmark durchtrennt. Einen Holzkorken in die Wunde gesteckt, damit sich die Bucht nicht ganz so rot verfärbt. Langsam verbluteten und ertranken die so gelähmten Delfine im flachen Wasser der Bucht, bevor sie mit kleinen Motorbooten zum Schlachthaus in Taiji gebracht wurden. Sie nennen es humanes Töten, wir nennen es quallvolles Abschlachten.
Delfin beim Sonnenuntergang



Update Taiji, Japan, den 18. September 2018
(Das Bild kann gerne z.B. als facebook Titelbild verwendet werden. Ihr könnt es von unserer facebook Seite runter laden.)

Konnten in den letzten Tagen noch zwei Delfinfamilien den Delfinmördern von Taiji entkommen, so hatte heute vier Familienmitglieder einer Familie von ca. 30 Rundkopfdelfinen weniger Glück. Sie wurden die ersten Opfer der Treibjagdsaison 2018/2019.

Um 5:21 Uhr Ortszeit (22:21 Uhr MESZ) verließen 12 Treibjagdboote den Hafen von Taiji. Ungefähr zwei Stunden später hatten die Delfinmörder eine Familie von ca. 30 Rundkopfdelfinen, sieben Kilometer weit draußen auf dem Meer gefunden. Die Delfinfamilie machte es den Mördern nicht leicht. Sie kämpften mehr als drei Stunden um Ihr Leben, bevor die Delfinmörder es schafften, vier von ihnen vor dem Hafen mit Netzen einzukesseln. In seitlich an den kleinen Motorbooten der Delfinmörder hängenden Delfintragen wurden diese direkt zum Schlachthaus von Taiji gebracht, um dort als Nahrung für Menschen zu enden. Mit Quecksilber und anderen Schadstoffen belastet sind sie eigentlich nicht für den Verzehr geeignet.
Delfin beim Sonnenuntergang



Update Taiji, Japan, den 17. September 2018

Nachdem die Delfinmörder in den ersten 16 Tagen der neuen Treibjagdsaison bisher aus ihrer Sicht keinen Erfolg hatten, hätte sich dies heute fast geändert. Zwei Stunden nachdem die Treibjagdboote den Hafen verlassen hatten, konnten die Aktivisten weit draußen auf dem Meer die Boote in Treibformation sehen. Ungefähr eine Stunde lang versuchten die Treibjagdboote die Formation zu halten, den die Delfinfamilie kämpfte hart um weiter weg von Land zu kommen und so gelang es den Delfinmördern auch an diesem Tag nicht eine Delfinfamilie in die berüchtigte Bucht zu treiben.




Update Taiji, Japan, den 11. September 2018

Heute schienen die Delfinmörder von Taiji eine Delfinfamilie, weit draußen auf dem offenen Meer, gefunden zu haben. Ungefähr eine Stunde bevor die Treibjagdboote ihre Suche normalerweise abbrechen, fuhren zwei Treibjagdboote vom Norden in den Süden. Eigentlich wären die Treibjagdboote schon seit fast einer Stunde zurück im Hafen von Taiji, als diese mit zehn Treibjagdbooten in Formation versuchten eine Delfinfamilie auf die Küste zu zutreiben. Allerdings gaben die Delfinmörder nach etwas mehr als einer Stunde die Jagd auf. Die Delfinfamilie ist ihren Jägern entkommen.  

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